Magnesium – Wirkung, Dosierung & Anwendung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff und Cofaktor von über 600 Enzymen.
  • Referenzwert der DGE: 350 mg täglich für Männer, 300 mg für Frauen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: laut BfR höchstens 250 mg pro Tag, auf mehrere Portionen verteilt.
  • Zugelassene Aussagen: trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

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Supplera-Produkt mit Magnesium

Was ist Magnesium?

Magnesium ist ein Mengenelement, das der Körper nicht selbst bilden kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Lebensmittel mit viel Magnesium sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse und Samen sowie magnesiumreiches Mineralwasser. Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es Magnesium als Pulver, Kapseln, Tabletten oder Brausetabletten, gebunden etwa als Magnesiumcitrat, Magnesiumglycinat (Bisglycinat ), Magnesiummalat, Magnesiumoxid oder Magnesiumcarbonat. Welche Verbindung am besten aufgenommen wird und was ionisches Magnesium auszeichnet, erklärt der Ratgeber Magnesiumcitrat vs. ionisches Magnesium.

Wirkung & wissenschaftliche Belege

Wofür ist Magnesium gut? Der Mineralstoff ist an der Energiegewinnung in den Zellen, an der Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln und an der Mineralisation der Knochen beteiligt. Nach der Health-Claims-Verordnung sind für Magnesium unter anderem diese Aussagen zugelassen: Es trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Heilversprechen gehören nicht dazu. Ein Magnesiummangel gilt laut DGE als selten; ein erhöhtes Risiko besteht laut gesundheit.gv.at bei Magen-Darm-Erkrankungen, Alkoholmissbrauch oder der Einnahme von Diuretika. Anzeichen und Ursachen beschreibt der Beitrag Magnesiummangel: Symptome und Ursachen.

Optimaler Tagesbedarf & Dosierung

Wie viel Magnesium am Tag? Die DGE nennt als Schätzwert 350 mg täglich für Männer und 300 mg für Frauen – unverändert im Alter sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Für Nahrungsergänzungsmittel empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Höchstmenge von 250 mg Magnesium pro Tag, verteilt auf zwei oder mehr Portionen. Eine bestimmte Tageszeit – morgens oder abends – geben DGE und BfR nicht vor. Das Supplera-Pulver lässt sich laut Produktseite unabhängig von Mahlzeiten einnehmen. Vertiefend: Magnesium-Dosierung und Tagesbedarf sowie Magnesium am Abend.

Mögliche Nebenwirkungen & Wechselwirkungen

Bei gesunden Menschen scheidet die Niere überschüssiges Magnesium aus. Zu viel Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln – ab etwa 300 mg zusätzlich pro Tag – kann jedoch Durchfall auslösen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) oder magnesiumhaltigen Arzneimitteln wie Antazida kann sich Magnesium im Blut anreichern; Betroffene nehmen Magnesium nur nach ärztlicher Rücksprache ein. Das gilt ebenso bei Schwangerschaft, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme. Kombinationen mit Zink, Eisen oder Vitamin D richten sich nach der Verzehrempfehlung des jeweiligen Präparats; im Zweifel berät die Apotheke.

In welchen Supplera-Produkten ist Magnesium enthalten?

Ionisches Magnesium (Citrat) von Supplera ist ein Magnesium-Pulver, das in Wasser angerührt Magnesiumcitrat ergibt – 126 mg Magnesium pro Messlöffel, hergestellt in Deutschland und laborgeprüft. Alle Details finden Sie auf der Produktseite Ionisches Magnesium (Citrat).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann sollte man Magnesium einnehmen – morgens oder abends, vor oder nach dem Essen?

Antwort

DGE und BfR nennen keine bestimmte Tageszeit. Das BfR empfiehlt, die Tagesmenge auf zwei oder mehr Portionen zu verteilen; das Supplera-Pulver lässt sich laut Produktseite unabhängig von Mahlzeiten einnehmen.

Kann man zu viel Magnesium nehmen und woran erkennt man eine Überdosierung?

Antwort

Ja. Eine Überdosierung aus Nahrungsergänzungsmitteln zeigt sich meist zuerst durch Durchfall. Halten Sie sich an die BfR-Höchstmenge von 250 mg pro Tag.

Kann man Magnesium zusammen mit Zink, Eisen oder Vitamin D einnehmen?

Antwort

Beachten Sie die Verzehrempfehlung des jeweiligen Präparats und die BfR-Höchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel (250 mg Magnesium pro Tag); bei Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen fragen Sie Arzt oder Apotheke.

Wie lange darf man Magnesium einnehmen?

Antwort

Ein Mangel gilt laut DGE als selten; ob und wie lange Sie ergänzen, hängt von Ihrer Versorgung ab. Halten Sie die BfR-Höchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel (250 mg Magnesium pro Tag) ein und klären Sie die Dauer bei Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme ärztlich ab.

Quellen

  1. DGE: Referenzwerte Magnesium – Zur Quelle
  2. BfR: Höchstmengenvorschläge für Magnesium – Zur Quelle
  3. gesundheit.gv.at: Magnesium – Zur Quelle
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